v. l. n. r.: Pater Andreas Hamberger, Pater Benedikt Schuster, Abt Hermann Josef Kugler, Pater Dr. Benedikt M. Röder, Pater Johannes Bosco Ernstberger, Pater Prior Adrian Kugler.

Konvent von Speinshart


Zum Kloster Speinshart gehören zur Zeit fünf Prämonstratenser-Chorherren. Prior der Gemeinschaft ist P. Adrian Kugler. Dieses Amt hat er von P. Benedikt Schuster übernommen. Seit März 2007 ist P. Andreas Hamberger als Provisor in Speinshart. Er gehört wie P. Dr. Benedikt Röder zur Abtei Windberg und unterstützt ebenso wie P. Adrian Kugler aus Roggenburg die Mitbrüder in Speinshart. P. Johannes Bosco Ernstberger ist als Kaplan in der Pfarrei St. Josef Weiden tätig.

Eng verbunden mit dem Konvent ist Pfarrer Hans-Josef Bösl. Er wurde im November 2008 in die Gemeinschaft als Donat aufgenommen. Als solcher kann er jederzeit am klösterlichen Leben teilnehmen.

Klostergründung 1145

In der Eingangshalle der Klosterkirche zu Speinshart ist an der Decke das sogenannte „Stifterbild“ zu sehen. Dieses Bild gilt gewissermaßen als Gründungsurkunde des Klosters. Ungewöhnlich ist jedoch, dass es inmitten der barocken Deckenornamentik eher an eine mittelalterliche Malerei erinnert. Die Wissenschaft ist sich heute ziemlich sicher, dass der barocke Künstler – denn das Bild ist…

mehr Klostergründung 1145

Chorgebet

Der Konvent von Speinshart lädt in der Zeit von Ostern bis Christkönig zur Feier des Chorgebetes in die barocken Klosterkirche ein.

mehr Chorgebet

Reformation des Klosters

Im frühen 16. Jahrhundert definierte sich das Kloster Speinshart als ein Chorherrenstift, das dem Adel vorbehalten sei. In Folge kam es zur teilweisen Aufteilung des Klostervermögens unter den einzelnen Chorherren. Der gelehrte Abt Johann von Egloffstein erkannte jedoch die schlechte finanzielle Lage in Folge dieser Entscheidung und führte das Klostervermögen wieder zusammen. Vielleicht war es…

mehr Reformation des Klosters

Wiederbesiedelung 1661

Der bayrische Herzog Maximilian versuchte nach den Wirren der Reformationszeit das Land wieder zum katholischen Glauben zurückzuführen. Auch die Klöster sollten natürlich von dieser Rekatholisierung profitieren. Sehr eng arbeitete er mit den Jesuiten zusammen. So kamen 1624 auch drei Jesuiten aus Ingolstadt nach Speinshart, um hier gewissermaßen Missionsarbeit zu leisten. Vier Jahre später übernahmen Benediktiner…

mehr Wiederbesiedelung 1661

Säkularisation und Wiederbesiedelung 1921

Sakularisation 1803Als die Mitglieder des Konvents von Speinshart am Markustag, dem 25. April 1803 vom Gottesdienst und der an diesem Tag traditionellen Flurprozession zurück ans Kloster kamen, wurden sie vom staatlich eingesetzten Administrator Alois Tretter (ehem. Klosterrichter) empfangen. Dieser verkündete ihnen das Aus der Abtei Speinshart. Dem relativ jungen Konvent blieb nichts anderes übrig, als…

mehr Säkularisation und Wiederbesiedelung 1921

Pröpste und Äbte

Die Geschichte des Klosters Speinshart wurde insbesondere durch die Pröpste und Äbte geprägt. Mit der Erhebung zur Abtei 1459 stellten vor allem die fränkischen Adelsfamilien die Oberen des Klosters. Nach der Wiederbesiedelung in der Barockzeit prägten die Äbte durch reiche Bautätigkeit die Region um das Kloster Speinshart. Die Pröpste von Speinshart von 1145 bis 14591.…

mehr Pröpste und Äbte

Administrator von Speinshart

Abt Hermann Josef Kugler von Windberg ist der sechste Höhere Obere seit der Wiederbesiedelung der Abtei durch die Praemonstratenser-Chorherren von Tepl. Er übernahm 2006 das Amt von Generalabt Thomas Anton Handgrätinger, dem es wegen seiner neuen Aufgaben als höchster Vertreter des Ordens in Rom nicht mehr möglich war, als Administrator in Speinshart zu fungieren. Abt…

mehr Administrator von Speinshart