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Kleiner Klosterhof


Der kleine Klosterhof wird von der monumentalen Westfassade der Klosterkirche und der Abtei beherrscht. In der Barockzeit diente der kleine Klosterhof als Ehrenhof. Er war umgeben von Remisen, die durch Arkaden gegliedert waren. Durch die Säkularisierung kamen die Remisen in Privatbesitz und wurden in den folgenden Jahrzehnten zu Wohnhäusern und Stallungen umgebaut. Besonders hebt sich im kleinen Klosterhof das ehemalige Wohnhaus vom Maurermeister des Klosters ab. Konrad Preisinger hatte sich nach der Säkularisierung vier Arkadeneinheiten gekauft und zu seinem Wohnhaus umgebaut. Im Erdgeschoss sind heute noch Reste der Arkaden zu sehen. Im Obergeschoß hat er klassizistische Fensterumrahmungen eingesetzt.
Die Nördliche Seite des kleinen Klosterhofes schließt der Kloster-Gasthof. Ursprünglich wurde er im 18. Jahrhundert als Brau- und Malzhaus errichtet.

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