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Vergessene Komponisten: Werke für Gitarre


FABIAN HINSCHE MIT VERGESSENEM ORIGINAL-REPERTOIRE FÜR GITARRE

SO | 10.06.18 | 16:00 UHR | MUSIKSAAL

Fabian Hinsche ist einer der erfolgreichsten deutschen Gitarristen der jüngeren Generation. Er setzt sich aus Überzeugung für vergessenes Gitarren-Originalrepertoire ein. Am Sonntag, 10. Juni um 16 Uhr tritt er im Kloster Speinshart auf. Auf das Programm setzt Hinsche Werke einer vergessenen Komponistengeneration, denn Rudolf Leberl (1884‒1952), Artur Johannes Scholz (1883‒1945) oder Ferdinand Rebay (1880‒1953) kennt heute niemand mehr.


Der in Hochsemlowitz (heute Semněvice) im Bezirk Bischofteinitz geborene Rudolf Leberl gehört zu den vernachlässigten Komponisten Böhmens. Bemerkenswert sind seine lyrischen Miniaturen für Gitarre solo, mit denen er besten Traditionen der deutschen Romantik nacheifert. Seine Generationskollegen Artur Johannes Scholz und Ferdinand Rebay stammen aus Galizien, d. h. sie sind ebenfalls Repräsentanten der großen Musikkultur der Habsburger Monarchie.

Das Konzert wird in Kooperation mit dem Sudetendeutschen Musikinstitut Regensburg (Träger: Bezirk Oberpfalz) durchgeführt, das es sich zum Ziel gesetzt hat, das Erbe und die schöpferischen Kräfte der Musikkultur der Böhmischen Länder in ihrer ganzen historischen Breite vom Mittelalter bis in die unmittelbare Gegenwart zu dokumentieren und zu fördern. Besonderes Augenmerk gilt dabei der ehemaligen Bevölkerung deutscher Sprache und Abstammung im heutigen Tschechien.

Da die Platzzahl im Musiksaal begrenzt ist, ist ein Konzertbesuch nur unter Vorweis einer Platzkarte möglich. Diese werden am Tag des Konzerts ab 13.30 Uhr am Infopunkt abgegeben, können aber schon im voraus reserviert werden (telefonisch 09645/601 93 601 oder über Mail info@kloster-speinshart.de). Die Zuhörer werden am Ausgang um eine freiwillige Spende zur Deckung der Unkosten gebeten.