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Orgelkonzert: Süddeutsche Orgelmusik

S0 | 19.11.17 | 16:00 UHR | KLOSTERKIRCHE

Am Sonntag, 19. November präsentiert Wolfgang Kraus (Furth im Wald) um 16 Uhr in der Klosterkirche Speinshart Werke süddeutscher Orgelkomponisten aus verschiedenen Jahrhunderten. Dabei wird auch ein Komponist zu hören sein mit besonderer Verbindung zum Klosterdorf: Johann Speth kam 1664 in Speinshart zur Welt und erhielt seine Ausbildung in der damaligen Musik- und Sängerknabenschule des Klosters.


Neben Musik von Johann Speth (1664 - 1719) wird der renommierte Organist Wolfgang Kraus bei seinem Auftritt in Speinshart auch Werke von Johann Kaspar Kerll (1627 - 1693) und Georg Muffat (1653 - 1704) sowie Stücke aus dem Oberpfälzer Orgelbüchlein (18. Jh.) spielen. Mit Kompositionen seines Vaters, des ehemaligen Regensburger Domorganisten Eberhard Kraus, wird aber auch die Brücke ins 20. Jahrhundert geschlagen.

Das Konzert beginnt um 16 Uhr. Bei freiem Eintritt werden die Konzertbesucher am Ausgang um eine Spende gebeten.

Wolfgang Kraus, geboren in Regensburg, studierte nach der Schulzeit bei den Regensburger Domspatzen, wo er auch im Konzertchor unter der Leitung von Domkapellmeister Georg Ratzinger mitsang, Kirchenmusik an der Fachakademie für Katholische Kirchenmusik in Regensburg. Orgelunterricht erhielt er schon seit 1976 bei seinem Vater, Domorganist Eberhard Kraus. 1989 legte er die B-Prüfung in katholischer Kirchenmusik ab. An der Musikhochschule Stuttgart setzte er seine Studien bei Prof. Werner Jacob und Prof. Christoph Bossert fort und besuchte zahlreiche Meisterkurse. Zusätzlich studierte er Musikwissenschaft, Kunstgeschichte und Romanistik an der Universität Regensburg. Seit 1994 ist er Kirchenmusiker in Furth im Wald und seit 1997 Regionalkantor der Region Cham. Seit 2003 leitet er den Chor und das Orchester des Collegium musicum Regensburg, seit 2014 den Oratorienchor Schwandorf. Er nahm mehrere CDs auf mit Orgelmusik, Chormusik und als Klavierbegleiter. Konzertreisen führten ihn in wichtige Städte Europas wie London, Paris, Berlin und Breslau sowie nach Südkorea. 2016 wurde er in den Orden der Ritter vom Heiligen Grab investiert.