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Ausstellung: Warten aufs Christkind


GESCHICHTE DES ADVENTKALENDERS


FR | 30.11.18 | 19:00 UHR | OBERER KONVENTGANG

Am Freitag, 30. November wird im Kloster Speinshart um 19 Uhr eine Ausstellung zur Geschichte des Adventkalender eröffnet. Die Exponate sind Eigentum von Esther Gajek (Regensburg), die bei dieser Gelegenheit selbst durch die Ausstellung führen und zugleich die Entwicklung dieser Zählhilfe für Kinder referieren wird.

„Wie lange dauert es noch bis Weihnachten?“ „Wie oft müssen wir schlafen, damit wir die Geschenke bekommen?“ So fragen Kinder seit über 150 Jahren. Um 1850 entwickelte sich das Weihnachtsfest neben dem kirchlichen Hochfest auch zu einem Fest in den Bürgerstuben - mit der Bescherung unter dem Weihnachtsbaum als Höhepunkt. Die Erwartung der Jungen und Mädchen wuchs, der Bedarf für ein Zählinstrument zu diesem Anlass war geboren.

Zunächst bastelten Mütter und Väter ihren ungeduldigen Kindern selbst Adventskalender: Sie steckten 24 Kerzen auf einen großen Kranz, hängten 24 Fähnchen auf einen kleinen Baum oder – in der einfachsten Form – malten 24 Kreidestriche an die Zimmertüre. Anfang des 20. Jahrhunderts griffen Verlage die Idee einer Zählhilfe für die Adventstage auf. Die Ausstellung geht dieser Entwicklung des Adventskalenders nach: von einfachen, selbstgebastelten Formen um 1850 über aufwändig hergestellte Ausgaben der ersten Jahrzehnte bis zu den vielen Varianten der letzten Jahren.

Die Ausstellung wird am 30. November eröffnet und ist bis einschließlich 23. Dezember an allen Sonn- und Feiertagen zwischen 13.30 und 17 Uhr zugänglich. Außerhalb dieser Zeiten ist eine Besichtigung gerne auch auf Anfrage (09645/601 93 601) möglich.